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Kevin Lenkeit

Lenkeit: „Der Handlungsdruck bleibt bestehen“

Die heute vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 zeige „eine insgesamt erfreuliche Entwicklung für das Land Bremen“, wie der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Kevin Lenkeit, in einer Reaktion dazu ausführte. „Bremen hat seine Hausaufgaben gemacht. Viele klassische Delikte gehen deutlich zurück, die Aufklärungsquote steigt und gezielte polizeiliche Maßnahmen zeigen Wirkung. Gleichzeitig werden neue Entwicklungen früh erkannt und politisch adressiert. Klar ist: Der Handlungsdruck bleibt bestehen.“

So sei die Zahl der Straftaten deutlich zurückgegangen und gleichzeitig die Aufklärungsquote gestiegen, erklärte der SPD-Abgeordnete. „Damit bestätigt sich, dass die konsequente Sicherheitsarbeit der vergangenen Jahre wirkt.“ Ein besonderer Erfolg sei die Arbeit der Sonderkommission „Junge Räuber“. Seit ihrer Einrichtung im Jahr 2023 seien über 1.600 Ermittlungsverfahren geführt worden, mehr als zwei Drittel davon konnten aufgeklärt werden. Zahlreiche Haftbefehle seien erwirkt und vollstreckt worden. „Diese gezielte Schwerpunktarbeit zeigt deutlich: Konsequentes Vorgehen gegen Intensivtäter wirkt.“

Neben diesen positiven Entwicklungen zeigen sich nach den Worten Lenkeits jedoch auch Bereiche, in denen „weiterhin entschlossen gehandelt werden muss“. Besorgniserregend seien insbesondere die weiterhin zunehmende Messerkriminalität, Straftaten im Bereich der Kinderpornografie und die häusliche Gewalt, deren Fallzahlen weiterhin auf hohem Niveau lägen. „Auch hier hat Bremen bereits reagiert. Waffenverbotszonen sind ein wichtiges Instrument, um Messerkriminalität im öffentlichen Raum einzudämmen. Und beim Schutz vor häuslicher Gewalt wurde mit dem neuen Polizeigesetz ein weiteres starkes Instrument geschaffen. In Hochrisikofällen kann künftig eine elektronische Fußfessel angeordnet werden, um Opfer wirksam zu schützen.“

Die SPD-Fraktion setze dabei weiterhin klare Schwerpunkte für die Sicherheit in Bremen. Der Sozialdemokrat verwies auf die Rekordzahlen bei der Ausbildung neuer Polizeischülerinnen und Polizeischüler (jedes Jahr 225), auf die mehr als 25 Millionen Euro für die Polizei aus dem neuen Investitionssofortprogramm sowie auf das neue Polizeigesetz mit wirksamen Instrumenten zum Schutz der Bevölkerung. „Sicherheit bleibt eine zentrale Aufgabe des Staates. Bremen investiert deshalb konsequent in Polizei, Prävention und moderne rechtliche Instrumente“, so Lenkeit abschließend.

Andreas Reißig
Pressesprecher

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