
Immer mehr Kinder und Jugendliche leider unter einem Mangel an Bewegung. Die Koalition führt daher den „Bewegungspass“ in Bremer Kitas ein. Die SPD-Sprecherin für Kinder, Heike Kretschmann, erklärt warum.

„Kinder, die sich regelmäßig und viel bewegen, sind oft erfindungsreicher und kreativer. Sie sind häufig ausgeglichener und konzentrierter – und ihnen fällt das Lernen oftmals leichter“, so Heike Kretschmann in der heutigen Bürgerschaftssitzung. Doch die Zahl der Kinder, die sich ausreichend bewegen (mindestens 60 Minuten am Tag), sinke zunehmend. Die Förderung müsse daher schon früh beginnen – und mit dem Bewegungspass könne dies „gezielt, spielerisch und ohne großen Zusatzaufwand in den Kita-Alltag“ integriert werden.
Der Bewegungspass umfasse dabei sowohl eine eintägige Schulung für die betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen als auch eine Materialkiste für jede Kita, mit der die Kinder gezielt – beispielsweise im Werfen, Balancieren und weiteren motorischen Fähigkeiten – geschult werden können. „Der Bewegungspass berücksichtigt dabei die individuellen Stärken jedes einzelnen Kindes und lässt den Kitas pädagogischen Freiraum in der Umsetzung“, bilanzierte die kinderpolitische Sprecherin der SPD – und bewertete den Pass als „schnelle, kostengünstige und niederschwellige Maßnahme, um den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern zu aktivieren“.