
Mit dem Digitalpakt 2.0 setzen Bund und Länder die Digitalisierung an den Schulen fort. Bremen und Bremerhaven profitieren von rund 25 Millionen Euro bis 2030 – das bedeutet zusätzliche Investitionen in die digitale Ausstattung, den technischen Support, die Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie die Lehrkräftebildung.
„Der Digitalpakt 2.0 ist ein gutes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Bund und Länder bei einer Aufgabe zusammenarbeiten, die kein Land allein bewältigen kann“, betonte Falko Bries, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, heute in der Bürgerschaft. Insgesamt stellen Bund und Länder um die fünf Milliarden Euro bereit. Auf Bremen entfallen dabei rund 20 Millionen Euro Bundesmittel, ergänzt um fünf Millionen Euro aus dem Landeshaushalt.
Dabei geht es um mehr als neue Geräte. Der Digitalpakt 2.0 unterstützt auch Software, digitale Bildungsmedien, IT-Administration und Support. Gleichzeitig sollen digitale Werkzeuge stärker mit Kompetenzerwerb verbunden werden. Auch die Lehrkräftebildung wird gezielt gestärkt. Nach den Erfahrungen des ersten Digitalpakts, aus dem Bremen rund 65 Millionen Euro Bundesmittel vollständig abgerufen hatte, soll der neue Pakt nun die Verfahren vereinfachen und Investitionen langfristig absichern.
