Aus dem Landtag | 23. April 2026

SPD fordert klare Regeln für Fernwärme

Derik Eicke hat in der Bremischen Bürgerschaft für strengere Regeln im Fernwärmemarkt geworben. Ziel sei es, die Wärmewende sozial gerecht zu gestalten und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu sichern. „Die Wärmewende muss bezahlbar sein“, verdeutlichte der Sprecher für Umwelt und Klima der SPD-Fraktion.

Fernwärme sei gerade in Bremen ein zentraler Baustein für klimafreundliches Heizen. Allerdings handele es sich hier nicht um einen klassischen Markt, denn Verbraucherinnen und Verbraucher könnten ihren Anbieter meist nicht wechseln und seien daher auf faire sowie nachvollziehbare Preise angewiesen.

Vor diesem Hintergrund forderte der SPD-Abgeordnete eine Reform der Fernwärmeverordnung auf Bundesebene hin zu mehr staatlicher Preisaufsicht und größerer Transparenz bei der Kalkulation. Auch ein Wärmenetzregister könne helfen, Kosten besser vergleichbar zu machen. Kritisch sieht Derik Eicke zudem, dass Einsparungen durch energetische Sanierungen oft nicht bei den Haushalten ankämen, etwa wenn die Anschlussleistung unverändert bleibe. Insgesamt brauche die Wärmewende neben Investitionen vor allem klare Regeln, um Akzeptanz zu sichern.

Derik Eicke
Derik Eicke