
Die Entwicklung der CO₂-Emissionen im Land Bremen zeigt: Der Klimaschutz kommt voran. Mit einer Reduktion von rund 33 Prozent gegenüber 1990 und der stärksten jährlichen Minderung seit vielen Jahren ist 2023 ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität erreicht worden.
„Die Zahlen belegen, dass Bremen beim Klimaschutz auf dem richtigen Weg ist“, erklärt Derik Eicke, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion. „Der Ausstieg aus der Kohleverstromung und die Veränderungen in der Energieerzeugung zeigen spürbare Wirkung. Als SPD stehen wir klar hinter dem Ziel der Klimaneutralität und gehen diesen Weg entschlossen weiter.“
Gleichzeitig betont Eicke, dass Klimaschutz dauerhaft nur dann erfolgreich sein kann, wenn er gesellschaftlich getragen wird. „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Es ist wichtig, die Menschen mitzunehmen und Lösungen zu entwickeln, die im Alltag funktionieren. Nur so bleibt die notwendige Akzeptanz erhalten.“
Für die SPD ist dabei entscheidend, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte stets zusammenzudenken. „Klimaschutz und soziale Sicherheit gehören zusammen. Die Transformation muss fair gestaltet sein, Arbeitsplätze sichern und neue Perspektiven eröffnen. Gerade in einem industriell geprägten Bundesland wie Bremen ist dieser Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung zentral.“
Der Bericht zeigt zugleich, in welchen Bereichen zusätzliche Anstrengungen erforderlich sind – insbesondere bei Gebäuden, Wärmeversorgung und Energieeffizienz. „Hier wollen wir weiter Tempo machen, etwa durch die kommunale Wärmeplanung, gezielte Förderprogramme und praktikable Lösungen für Mieterinnen und Mieter ebenso wie für Eigentümerinnen und Eigentümer“, so Eicke.
Abschließend unterstreicht der umweltpolitische Sprecher den langfristigen Ansatz der SPD:
„Klimaschutz ist eine Daueraufgabe. Wir haben 2023 wichtige Fortschritte erzielt, auf denen wir aufbauen können. Entscheidend ist, den eingeschlagenen Weg verlässlich, sozial ausgewogen und gemeinsam mit Wirtschaft und Bevölkerung fortzusetzen.“